Gurgltalfest in Nassereith am 7. September

Das letzte Country-Feschtl in Sautens ist vielen von uns zwar noch in bester Erinnerung, liegt aber trotzdem schon wieder mehr als einen Monat zurück. Daher nutzten diesmal Alex, Anschi, Brigitte, Heidi, Jens, Pati und ich die Gelegenheit, wieder gemeinsam die Boots zum Rauchen zu bringen und das Gurgltalfest, welches dieses Jahr in Nassereith veranstaltet wurde, zu besuchen. Es gab bei diesem Fest 10 Stationen, und eine der Staionen, das Countryeck, wurde am See in Nassereith von den Burning Boots gestaltet. Ich hatte ja, auf Grund meiner neuen „Connections“ zu den BB, am Samstag bei strahlendem Wetter das Vergnügen, beim Aufbau mitzuhelfen, aber am Sonntag machte Nassereith seinem Namen alle Ehre – von oben kam beinahe gleich viel Wasser, wie sich im See befand.

Aber echte Country- und Linedancefans wären keine solchen, wenn sie sich von so ein paar Regentropfen abhalten lassen würden. Diesmal waren neben uns vor allem die Vereine aus dem Westen Tirols stark vertreten, nur Annette und Helmut hatten es vorgezogen, bei herrlicher Sonne das Donauinselfest zu genießen. Maud und Ric gaben sich die größte Mühe, uns richtig einzuheizen, und bei bester Verpflegung, überdachten Sitzplätzen und einer tollen Tanzliste hielten wir es dann trotz Nässe und Kälte doch ziemlich lange aus.

Die verschiedenen Helfer der Burning Boots taten alles, um dem drohenden Aquaplaning auf der Tanzfläche Herr zu werden, was ihnen auch bestens gelang.

Zwischen den vielen Sets, die Maud und Ric zum Besten gaben, fanden immer wieder Showeinlagen der verschiedenen Vereine (mal die Kindergruppe, mal die Erwachsenen) statt, und den krönenden Abschluss gestalteten die Burning Boots, die unter anderem ihren Convention-Tanz, den Magazine, vorführten.

Zwischendurch wurde das Fest von einer Gauklergruppe besucht, die damit versuchten, auch ein paar Besucher für die anderen Stationen zu begeistern. Auf Grund des Dauerregens und der, wie ich gehört habe, fehlenden Musik bei den anderen Standln, waren dort Gäste leider Mangelware.

Zum Schluss brachte uns Norbert bei einem Workshop noch den „No No Never“ bei, und bei einigen Stückln vom Laptop ließen dann die letzten Standhaften dieses zwar nasse, aber doch sehr schöne und gelungene Fest langsam ausklingen.

Es war wieder einmal ein sehr tanzreiches Feschtl, und ich denke, ich spreche für alle, dass wir uns schon sehr auf den Rekordversuch der Burning Boots am 25./26. Oktober freuen.

Keep it country,

liebe Grüße, Christian.